Sieben Prozent der ab 66-Jährigen sind noch erwerbstätig
Eine aktuelle DIW-Studie wertet auf Basis des Mikrozensus 2022 die Erwerbstätigkeit älterer Menschen in Deutschland aus. Jeder 15. im Alter von 66 oder älter ist noch erwerbstätig. Gesundheit und Ausbildung beeinflussen die Erwerbsbeteiligung älterer Menschen entscheidend.
Nach Erreichen der Regelaltersgrenze sind noch sieben Prozent der Älteren erwerbstätig – mit durchschnittlich 19 Wochenstunden. Je besser die gesundheitliche Verfassung und je höher das Ausbildungsniveau, desto größer ist die Erwerbsbeteiligung im Alter. Bei Älteren mit guter oder sehr guter Gesundheit arbeitet noch rund jeder Fünfte im Alter von 66 bis 69 Jahren. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die von Forschenden aus der Abteilung Staat und der Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit auf Basis von Daten des Mikrozensus 2022 erstellt wurde.