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Rentenexperte Raffelhüschen: Staatsdienerpensionen bedrohen Staatshaushalte

Die Besoldung von Beamten steigt aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichtes exorbitant. Mit fatalen Folgen für die Haushalte.

Die Grundlage für die Berechnung von Beamtenpensionen bilden eine Kombination der Dienstbezüge (Grundgehalt der letzten beiden Dienstjahre) und dem Ruhegehaltssatz, der mit jedem vollen Dienstjahr steigt. Nach 40 vollen Dienstjahren sind 71,75 Prozent der letzten Bezüge als Beamtenpension möglich. Da die Besoldung der Beamten aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichtes drastisch angehoben werden müssen, werden auch die Pensionen dramatisch steigen und die Haushalte stark belasten. Dabei sind die Haushalte schon heute mit einer ordentlichen Finanzierung der Beamtenpensionen überfordert – das Ganze ähnelt eher einem Ponzi-System.

Rentenexperte Professor Bernd Raffelhüschen im DTalk in DNEWS24.

Professor Bernd Raffelhüschen

Der Wirtschaftswissenschaftler studierte 1977 an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel, der FU Berlin und der Universität Aarhus in Dänemark Volkswirtschaftslehre. An der Universität Kiel hat er in den Themengebieten Geldtheorie und Sozialpolitik mit summa cum laude promoviert. Von 1995 bis 2025 war Raffelhüschen Professor an der Universität Freiburg. Er ist außerdem Gründer und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge. Die Forschungsschwerpunkte des Rentenexperten liegen im Bereich Sozial- und Steuerpolitik.

Mehr Informationen: berndraffelhuschen.de.

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