Rente: Jeder zweite Babyboomer geht vorzeitig in den Ruhestand
2024 bekamen 1,1 Millionen Babyboomer vorzeitig eine Rente. Das untergräbt teilweise die Anhebung der Regelaltersgrenze, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Immer mehr Babyboomer verabschieden sich frühzeitig aus dem Berufsleben: 2024 bezogen 1,1 Millionen Angehörige der geburtenstarken Jahrgänge ihre Rente vor der Regelaltersgrenze – Tendenz steigend. Grund dafür ist, dass die geburtenstarken Jahrgänge zunehmend ins Rentenalter nachrücken. Das geht aus einer IW-Auswertung auf Basis von Zahlen der Rentenversicherung hervor. Von allen Babyboomern, die ihre Regelaltersgrenze bereits erreicht haben, ist damit mehr als jeder zweite vorzeitig in Rente gegangen. Von der Bevölkerung des Jahrgangs 1957 waren es rund 51,2 Prozent, beim Jahrgang 1958 zeichnet sich mit 51,7 Prozent ein höherer Anteil ab.