Kampf um die Fachkräfte: Mit welchen Extras Unternehmen Bewerber locken
Im Wettbewerb um Fachkräfte locken Arbeitgeber verstärkt mit Leistungen, die über das Gehalt hinausgehen. Seit 2019 hat sich die Zahl der ausgeschriebenen Benefits von im Schnitt 3,6 auf 9,6 Zusatzleistungen pro Stelle beinahe verdreifacht. Das zeigt die Analyse von rund 34 Millionen Online-Stellenanzeigen mit Daten des Jobmonitors der Bertelsmann Stiftung. Hoch im Kurs stehen „harte“ Benefits wie Sonderzahlungen, die „weichen“ Extras wie „flache Hierarchien“ und „gutes Arbeitsklima“ bleiben dahinter deutlich zurück.
Vom Anstieg der Extras profitieren alle Arbeitnehmer – allerdings nicht im gleichen Ausmaß. Die besonders gut ausgebildete Experten mit abgeschlossenem Hochschulstudium werden von den Arbeitgebern mit im Schnitt elf Benefits pro Stellenanzeige gelockt. Fachkräften werden durchschnittlich zehn Benefits angeboten. Helfer müssen sich mit noch weniger begnügen. Für sie stehen im Durchschnitt acht Benefits in der Jobbeschreibung. Der Abstand zwischen Experten und Helfern hat sich in den vergangenen fünf Jahren von 1,7 Benefits auf rund 3 Benefits vergrößert.


