Es gibt Bilder, die viele von uns kennen:
Ein kleines italienisches Hafenstädtchen.
Enge Gassen.
Ein wunderschöner Platz.
Und plötzlich strömen innerhalb kürzester Zeit tausende Menschen gleichzeitig durch die Straßen.
Nicht langsam.
Nicht neugierig.
Sondern oft wie eine Welle.
Genau das passiert heute in vielen Orten Italiens — ausgelöst durch den enormen Boom der Kreuz-fahrtindustrie.
Moderne Kreuzfahrtschiffe sind schwimmende Städte. Ein einziges Schiff bringt oft:
Für Städte wie Venedig wurde das über Jahre zu einem massiven Problem. Viele Besucher bleiben nur wenige Stunden:
Doch die Belastung für die Städte bleibt:
Gerade Venedig wurde weltweit zum Symbol für Over-Tourism. Über Jahre fuhren riesige Kreuzfahrtschiffe direkt durch die Lagune — teilweise unmittelbar am Markusplatz vorbei.
Die Kritik wurde immer lauter:
Darauf reagierte Italien schließlich mit Maßnahmen:
Seit August 2021 dürfen große Kreuzfahrtschiffe nicht mehr durch zentrale Bereiche der Lagune fahren. Betroffen sind insbesondere Schiffe über bestimmten Größen- und Höhenklassen.
Das war ein wichtiger Schritt zum Schutz der Stadt und ihrer Lagune.
Auch andere Orte kämpfen zunehmend mit den Folgen:
Gerade kleinere Orte geraten schnell an ihre Grenzen, wenn plötzlich tausende Besucher gleichzeitig eintreffen.
Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, ob Menschen reisen sollen. Sondern:
Denn die meisten dieser Orte sind keine Kulissen.
Dort leben Menschen.
Dort gibt es Alltag.
Was wir unbedingt bedenken sollten:
Dolce Vita entsteht nicht im Vorbeigehen.
Es braucht Zeit, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, einen Ort wirklich wahrzunehmen.
Vielleicht liegt die Zukunft des Reisens nicht darin, immer mehr Orte „abzuhaken“. Sondern darin, wieder langsamer zu reisen. Bewusster. Respektvoller.
Und vielleicht entdecken wir genau dann wieder das echte Italien.
Ich selbst liebe Italien gerade wegen jener kleinen und besonderen Momente: ein Gespräch auf einem Dorfplatz, ein Espresso an der Bar, eine Begegnung mit Menschen.
Und genau diese Momente verschwinden, wenn Orte nur noch zur Kulisse für den schnellen Kon-sum werden.
Doch nun sollten wir uns um unser leibliches Wohl kümmern. Heute schlage ich einen echten Klassiker vor.
Spaghetti alle vongole
Ich selber liebe dieses Gericht. Es ist relativ einfach, aber doch so besonders.
Dieses Gericht lebt von:
Zu diesem Gericht passt sehr gut ein frischer und eleganter Weißwein wie der
Vermentino di Sardegna
Und zugleich ein Wein, der sofort Bilder vom Mittelmeer entstehen lässt. Wunderschöne Verbindung zum Thema
Vielleicht liegt das wahre Dolce Vita nicht darin, möglichst viel zu konsumieren — weder Orte noch Erlebnisse. Sondern darin, bewusst zu genießen:
ein gutes Essen,
ein Glas Wein,
ein Gespräch,
einen besonderen Ort.
Buon appetito und bleiben Sie gesund!
Porta Vagnu steht für echtes Italien: Feinkost, Olivenöl und Weine von kleinen, familiengeführten Betrieben, die mit Herz und Tradition arbeiten. Produzenten, die ihr Land respektieren, nachhaltig handeln und authentische Qualität liefern. Elke Heselmeyer spürt sie bei ihren Reisen nach Italien auf. Mehrmals im Jahr besucht sie ihre Produzenten, prüft die Qualität und probiert die neue Ernte.
Jedes Produkt erzählt seine eigene Geschichte – von Menschen, die nicht für den Massenmarkt produzieren, sondern für den echten Genuss. Porta Vagnu: Dolce Vita zum Mitnehmen.
Ihre Gastgeberin Elke Heselmeyer verwöhnt in Wiesbaden auch mit dem Genuss vor Ort, einem einzigartigen Einkaufserlebnis und fundierter Beratung. Eben: Italien riechen und schmecken, auch wenn man nicht im Urlaub ist.
Mehr Informationen: porta-vagnu.de.
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Bild: Natanael Ginting freepic, Elke Heselmeyer © DNEWS24
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