Wer in den Treno Natura einsteigt, reist nicht nur durch eine der schönsten Regionen Italiens, sondern gleichzeitig ein Stück zurück in die Vergangenheit.
Zwischen dampfender Lokomotive, historischen Waggons und gemütlichem Tempo eröffnet sich eine Landschaft, die weltweit als Sinnbild der Toskana gilt: die weiten Hügel der Crete Senesi, die malerischen Weinberge des Val d’Orcia, alte Bauernhöfe, Zypressenalleen und kleine mittelalterliche Dörfer, die scheinbar unverändert die Jahrhunderte überdauert haben.
Der Treno Natura verkehrt nicht täglich. Er fährt ausschließlich zu besonderen Anlässen und verbindet nostalgisches Reisen mit den schönsten traditionellen Festen der Region.
Im Herbst locken beispielsweise die zahlreichen Kastanienfeste, während sich im Oktober alles um das frisch gepresste Olivenöl dreht. Besonders stimmungsvoll ist die Festa dell’Olio Novo in Trequanda, wenn die neue Ernte gefeiert wird und sich der Duft von frischem Olivenöl mit regionalen Spezialitäten und herzlicher Gastfreundschaft verbindet.
Ebenso reizvoll sind die Wein- und Dorffeste, bei denen Besucher das ursprüngliche Leben der Toskana kennenlernen können – fernab der großen Touristenströme.
Unterwegs hält der historische Zug in kleinen Orten, die ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben. Hier scheint die Zeit etwas langsamer zu vergehen.
Auf den Dorfplätzen trifft man Einheimische, Winzer, Olivenölproduzenten und Handwerker, die ihre Leidenschaft mit großer Herzlichkeit weitergeben. Genau diese Begegnungen machen den besonderen Reiz dieser Reise aus.
Nicht spektakuläre Sehenswürdigkeiten stehen im Mittelpunkt, sondern authentische Erlebnisse und das Gefühl, die Toskana so kennenzulernen, wie sie seit Generationen gelebt wird.
Zur Toskana gehören selbstverständlich auch ihre traditionellen Gerichte.
Nach einer Fahrt mit dem Treno Natura bieten sich Pici all’Aglione, die berühmten handgerollten Nudeln mit aromatischer Tomaten-Knoblauch-Sauce, als perfekter kulinarischer Abschluss an.
Pici all’aglione – Toskanische Handwerkskunst auf dem Teller
Für die Pici
Für die Aglione-Sauce
Den Teig herstellen
Mehl auf die Arbeitsfläche geben.
In die Mitte eine Mulde drücken und Wasser, Olivenöl sowie Salz hineingeben.
Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig etwa 30 Minuten unter einem Tuch ruhen lassen.
Die Pici formen
Ein walnussgroßes Stück Teig abschneiden. Mit den Händen auf der Arbeitsfläche zu langen, gleichmäßigen Nudeln rollen. Sie dürfen ruhig etwas unterschiedlich dick sein – genau das macht ihren rustikalen Charakter aus. Die fertigen Pici leicht mit Mehl bestäuben und beiseitelegen.
Die Sauce
Den Knoblauch schälen und fein zerdrücken oder hacken.
Olivenöl in einer Pfanne leicht erwärmen. Den Knoblauch bei kleiner Hitze langsam glasig werden lassen – er soll weich werden, aber keinesfalls bräunen.
Tomaten hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sauce etwa 20–30 Minuten sanft köcheln lassen.
Die Pici garen
Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
Die frischen Pici hineingeben. Je nach Dicke benötigen sie nur etwa 3–5 Minuten.
Anschließend direkt in die Sauce geben und vorsichtig vermengen.
Nach Belieben mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.
Verwenden Sie unbedingt ein fruchtiges Olivenöl extra vergine – es verleiht diesem schlichten Gericht seine besondere Tiefe. Gerade weil die Zutaten so reduziert sind, kommt die Qualität jeder einzelnen Zutat besonders zur Geltung.
Die Val di Chiana ist nicht nur für ihren seltenen Aglione bekannt. Hier stammt auch die berühmte Chianina her – eine der ältesten und größten Rinderrassen der Welt. Aus ihrem Fleisch wird tradi-tionell die legendäre Bistecca alla Fiorentina zubereitet.
So vereint diese Region gleich mehrere kulinarische Schätze der Toskana: handgerollte Pici, den milden Aglione, die Chianina und hervor-ragende Weine.
Rosato Toscana IGT von Patrizia Cencioni
Seine feine Frucht, die lebendige Frische und die elegante Struktur harmonieren wunderbar mit der milden Tomatensauce und den handgerollten Pici.
Alternativ:
Rosso di Montalcino DOC von Patrizia Cencioni
Wer es etwas kräftiger mag, findet hier den idealen Begleiter. Seine feinen Kirsch- und Gewürzno-ten unterstreichen die rustikale Küche der südlichen Toskana, ohne sie zu überdecken.
Wer die Toskana wirklich erleben möchte, sollte sich Zeit nehmen.
Nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit eilen, sondern bewusst entschleunigen. Eine historische Zugfahrt, ein kleiner Dorfplatz, ein Glas Wein mit Blick über die Hügel und Gespräche mit den Menschen vor Ort erzählen oft mehr über Italien als jeder Reiseführer.
Der Treno Natura ist deshalb weit mehr als eine nostalgische Bahnreise.
Er ist eine Einladung, die Toskana mit allen Sinnen zu entdecken
Buon appetito und bleiben Sie gesund!
Porta Vagnu steht für echtes Italien: Feinkost, Olivenöl und Weine von kleinen, familiengeführten Betrieben, die mit Herz und Tradition arbeiten. Produzenten, die ihr Land respektieren, nachhaltig handeln und authentische Qualität liefern. Elke Heselmeyer spürt sie bei ihren Reisen nach Italien auf. Mehrmals im Jahr besucht sie ihre Produzenten, prüft die Qualität und probiert die neue Ernte.
Jedes Produkt erzählt seine eigene Geschichte – von Menschen, die nicht für den Massenmarkt produzieren, sondern für den echten Genuss. Porta Vagnu: Dolce Vita zum Mitnehmen.
Ihre Gastgeberin Elke Heselmeyer verwöhnt in Wiesbaden auch mit dem Genuss vor Ort, einem einzigartigen Einkaufserlebnis und fundierter Beratung. Eben: Italien riechen und schmecken, auch wenn man nicht im Urlaub ist.
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Bild: Natanael Ginting freepic, Elke Heselmeyer © DNEWS24
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