Es klingt wie das Drehbuch zu einem Horrorfilm: der rechtsextreme Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir will in Wassergräben um das Hochsicherheitsgefängnis Keziot in der Negev-Wüste Nilkrokodile einsetzen. Nun hat Israels Umweltministerin Idit Silman nach Angaben des Nachrichtenportals ynetnews.com und der Zeitung „Jerusalem Post“ den rechtlichen Status von Nilkrokodilen so geändert, dass der Einsatz der Reptilien in Wassergräben rund um ein Gefängnis mit palästinensischen Sicherheitshäftlingen möglich wird.
Wie kann das sein? Fragen an den Historiker Moshe Zuckermann.
Moshe Zuckermann wuchs als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender im israelischen Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main.
Nach der Rückkehr von Moshe Zuckermann nach Israel im Jahr 1969 studierte er an der Universität Tel Aviv, wo er später am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas lehrte und das Institut für deutsche Geschichte leitete.
2006/2007 war Zuckermann Gastprofessor am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) der Universität Luzern.
Von 2010 bis 2015 war Moshe Zuckermann wissenschaftlicher Leiter der Sigmund-Freud-Privatstiftung in Wien.
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Bild: Moshe Zuckermann © DNEWS24
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