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Israel: Gewalt gegen Christen. DTalk Moshe Zuckermann

Gewalttätige Übergriffe auch auf Christen nehmen in Israel zu. Wie gefährdet ist das Leben von Christen in dem Israel von Benjamin Netanjahu?  Eine Analyse von Moshe Zuckermann.

Eine 48-jährige französische Ordensfrau und Forscherin an der École biblique et archéologique française wurde im Frühjahr im Bereich des Zionsbergs auf der Straße von einem 36-jährigen Mann verfolgt, zu Boden gestoßen und anschließend mit Tritten attackiert. Ein von der Polizei veröffentlichtes Video zeigt auch die Blutergüsse auf der rechten Gesichtshälfte der Schwester. Offenbar kein Einzelfall. So klagte der katholische Abt Nikodemus Schnabel von der deutschsprachigen Dormitio-Abtei in Jerusalem im Deutschlandfunk, er erlebe eine „Enttabuisierung von Christenhass“. Leute, die ihn als Mönch früher angespuckt hätten, seien heute in der Regierung. „Wenn man als Christ erkennbar in Jerusalem auf die Straße geht, ist nicht die Frage ob ich angepöbelt werde, ob Leute vor mir ausspucken, sondern wie häufig.“ so Schnabel im BR.

Fragen an den Historiker Moshe Zuckermann.

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Moshe Zuckermann

Moshe Zuckermann wuchs als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender im israelischen Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main.

Nach der Rückkehr von Moshe Zuckermann nach Israel im Jahr 1969 studierte er an der Universität Tel Aviv, wo er später am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas lehrte und das Institut für deutsche Geschichte leitete.

2006/2007 war Zuckermann Gastprofessor am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) der Universität Luzern.

Von 2010 bis 2015 war Moshe Zuckermann wissenschaftlicher Leiter der Sigmund-Freud-Privatstiftung in Wien.

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Bild: Moshe Zuckermann © DNEWS24

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