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Gedankenmacher: Mittlerweile ist es egal, ob Merz zurücktritt

Die Bürger haben ihr Urteil gesprochen. Nicht nur Friedrich Merz ist am Ende, mit ihm auch sehr viele Abgeordnete im Bundestag. Das Ende der CDU/CSU, wie wir sie kennen, ist sehr nah.

Es ist eine Deutschlandkarte des Schreckens – für die Union. Betrachtet man die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes INSA im Auftrag der BILD-Zeitung, könnte die AfD – Stand heute – fast alle Wahlkreise direkt gewinnen. Das wäre ein Ergebnis, dass die CDU und die CSU noch bei der letzten Bundestagswahl erreichten. Damit hätte sich die politische Landkarte in Deutschland total verfärbt. Blau statt schwarz mit ganz wenigen roten und grünen Sprenkeln. Um es ganz klar zu sagen: nach diesen Zahlen würde es kaum ein Direktkandidat, der nicht für die AfD antritt, in den Bundestag schaffen.

Ähnlich desaströs für die Union ist das Ergebnis des aktuellen Meinungstrends von INSA. Demnach würden aktuell 15,1 Prozent der Befragten die CDU wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären, aber nur 4,4 Prozent die CSU. Der Koalitionspartner der Union, die SPD, käme auf 12,5 Prozent, die Partei Die Linke auf 10,5 Prozent. Die Grünen dürften sich über 14 Prozent freuen, die AfD erhielte 29 Prozent. FDP und BSW scheitern an der 5-Prozent-Hürde.

Der christlichen Volksparteien-Familie hilft nur noch eine sofortige und radikale Wende hin zu dem, was sie stark gemacht hat. Die Union muss wieder eine politische Kraft werden, die glaubwürdig für wirtschaftlichen Aufschwung, soziale Gerechtigkeit und innere sowie äußere Sicherheit steht. Die CDU und die CSU brauchen eine Katharsis, die den Namen verdient und einen totalen Neuanfang. Erfolgt dieser Neustart nicht, könnte es das gewesen sein mit der christlichen Volkspartei. Wenn es nicht schon zu spät ist.

Da hilft auch der wenig glaubwürdige Treue-Brief von 8 Ministerpräsidenten der CDU nichts. Öffentlichkeit und Medien erwarten mehr, viel mehr.

P.S. Kurz vor den Landtagswahlen in Schwerin und Berlin hat die Bundesregierung ein neues Paket beschlossen, mit dem Autofahrer entlastet werden sollen. Abgesehen von ordnungspolitischen Fragen nach dem Sinn einer allgemeingültigen Marktregulierung durch den Staat bekommen die vielen Millionen Bürger, die mit Öl und Gas heizen keine Entlastung. Warum? Zudem will die Bundesregierung gegen den Missbrauch von Sozialleistungen von Rumänen und Bulgaren vorgehen. Warum jetzt erst, nachdem schon in den letzten 10 Jahren Milliarden Euro Steuergeld in dunklen Kanälen versickert sind?

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Der Gedankenmacher

Uwe-Matthias Müller ist Gründer und Vorstand des Bundesverband Initiative 50Plus Europa.

Der Bundesverband Initiative 50Plus Europa ist eine unabhängige Initiative, die die Interessen der Generation 50Plus in Europa vertritt. Der BVI50PLUS ist im Transparency Register der Europäischen Union eingetragen.

Der Sitz des BVI50PLUS ist Wien. Die Stadt ist nicht nur ein Sitz der Vereinten Nationen und die Hauptstadt Österreichs, sondern auch eine der lebenswertesten Städte der Welt.

Bis 1996 hat Müller mit seiner Frau und den beiden Töchtern in (West-)Berlin gewohnt. Nach zwei Jahren im Ausland lebt er heute in Bayern.

Uwe-Matthias Müller kommt auch heute noch oft und gern nach Berlin. „Als Berliner auf Zeit genießt man nur die Vorzüge der Hauptstadt und kann die vielen Unzulänglichkeiten, unter denen die ansässigen Bewohner täglich leiden, einfach ignorieren.“

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