Gedankenmacher: Friedland. Deutschland.
Friedland stand viele Jahrzehnte für die erfolgreiche Integration heimatvertriebener Deutscher aus dem Osten des Landes. Heute steht Friedland für eine verfehlte Migrationspolitik, die unsere Demokratie gefährdet.
Der kleine Ort Friedland im Länderdreieck Niedersachsen, Hessen und Thüringen war nach dem Ende des 2. Weltkrieges für Jahrzehnte das Durchgangslager für aus Danzig, Ostpreußen, dem Baltikum und dem Memelland, Westpreußen, Pommern, Posen, Schlesien und dem Sudetenland sowie Rumänien, Ungarn und Jugoslawien geflüchtete bzw. vertriebene Deutsche.
Seit dem 11. August 2025 steht der Ort Friedland auch für eine verfehlte Migrationspolitik der Bundesregierung, die die Sorgen und Ängste der Bürger kleinredet, wegschweigt und ignoriert. Am Montag, dem 11. August 2025 wurde kurz vor 16.00 Uhr die Polizei zum Bahnhof von Friedland gerufen, weil dort ein Mann randalierte. Bei dem Iraker handelt es sich um einen abgelehnten Asylbewerber, der 2024 wegen Exhibitionismus verurteilt worden war. Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft hatte der Iraker „einen Arm um eine Frau gelegt, gleichzeitig seine Hose geöffnet und seinen Penis hervorgeholt.“ Das zuständige Amtsgericht Einbeck verurteilte den abgelehnten Asylbewerber rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 15 Euro. Der Tatverdächtige Iraker hat im Juli dieses Jahres eine 20-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Hannover verbüßt, weil er eine Geldstrafe nicht bezahlt hatte. Wofür er diese Geldstrafe erhalten hatte, war zunächst unklar. Im Zuge der Ersatzfreiheitsstrafe beantragte die Ausländerbehörde im Juli 2025 die Abschiebehaft für den abgelehnten Asylbewerber, nachdem bereits seit März diesen Jahres gegen den Iraker eine vollstreckbare Abschiebeanordnung nach Litauen vorgelegen hatte. Das Amtsgericht Hannover lehnte die Abschiebehaft jedoch ab. Laut dem entsprechenden Beschluss des Amtsgerichtes habe die Landesaufnahmebehörde nicht ausreichend begründet, warum eine „erhebliche Fluchtgefahr“ bestanden habe.
Als die Polizei am 11. August 2025 am Bahnhof in Friedland eintraf, fand sie die Leiche einer Jugendlichen, die 16 Jahre alt geworden ist. Der beschriebene Iraker ist dringend tatverdächtig, die junge Frau gegen einen fahrenden Güterzug gestoßen zu haben. An den erlittenen Verletzungen starb die 16-Jährige noch auf dem Bahnsteig in Friedland.
Gedankenmacher im DNEWS24Podcast
Dieser grausame Fall steht exemplarisch für das Versagen eines Staates, der die Kleinen hängt aber die Großen und die, die eine lautstarke Lobby haben, laufen lässt. Der Fall steht exemplarisch für einen Staat, der die Sicherheitsgefühle seiner Bürger verletzt. Dieser Fall steht für einen Staat, der nicht tut, wozu er sich verpflichtet hat, den Bürgern aber immer mehr Kosten aufbürdet, um das tun zu können, was er versprochen hat. Nur, der Staat erfüllt seine Versprechen eben einfach nicht. Das Steuergeld nimmt er, Sicherheit gibt er den Bürgern aber nicht zurück.
Das war so während der Regierungszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel, das war so während der Regierungszeit von Bundeskanzler Olaf Scholz und das hat sich auch bislang während der Regierungszeit von Bundeskanzler Friedrich Merz nicht geändert.
Vielleicht es ja so wie mit vielen anderen Wahlversprechen des CDU-Vorsitzenden Merz? Nach der Wahl gilt das gegebene Wort nicht mehr viel…
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