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Die Ukraine hat jetzt die Karten in der Hand. DTalk Nico Lange

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit verändert sich die Lage im Ukrainekrieg. Was kann die Bundeswehr aus dieser Entwicklung lernen?

Die Ukraine greift gezielt mit selbstentwickelten und selbstgebauten Drohnen und Mittelstreckenraketen Energieversorgungsanlagen und Militärstützpunkte weit im russischen Hinterland an. Dazu kommen Angriffe durch selbststeuernde Bodenroboter in der Killingzone im Frontbereich. Was bedeutet das für den weiteren Verlauf des Ukrainekrieges? und: wie sinnvoll rüstet die Bundeswehr auf?

DTalk mit dem Politikwissenschaftler und Militärexperten Nico Lange.

Der DTalk im DNEWS24Podcast
Nico Lange

Nico Lange ist Gründer und Direktor des Institut für Risikoanalyse und Internationale Sicherheit (IRIS).

Lange hat einen Magister in Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Informatik. Von 1993-2000 diente er als Zeitsoldat der Bundeswehr. 2004-2006 forschte und lehrte er mit einem Stipendium der Robert Bosch Stiftung in St. Petersburg in Russland. 2006-2012 war Lange Leiter des Auslandsbüros Ukraine der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew. Er leitete 2017-2018 das Auslandsbüro USA der Konrad-Adenauer-Stiftung in Washington D.C. und war 2012-2017 stellvertretender Hauptabteilungsleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung für Politik und Beratung. Er verantwortete auch das Team Innenpolitik und eine Arbeitsgruppe zur Zukunft der Volksparteien. Nico Lange diente von 2019 bis 2022 als Leiter des Leitungsstabes im Bundesministerium der Verteidigung. Nico Lange ist Senior Fellow bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er ist außerdem Senior Fellow, Transatlantic Defense and Security beim Center for European Policy Analysis (CEPA) in Washington D.C. und Senior Advisor bei GLOBSEC. Lange hat Lehraufträge am Lehrstuhl für Militärgeschichte der Universität Potsdam und an der Hertie School of Governance in Berlin.

Mehr Informationen: nicolange.eu.

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Bild: Werner Patzelt © DNEWS24

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