Demografie: Bevölkerung in Frankreich ist seit 1950 stark gewachsen
Die Bevölkerung in Frankreich hat in den letzten 75 Jahren stark zugenommen – doch nicht überall.
Das – nach Russland und der Ukraine – flächenmäßig drittgrößte Land in Europa hat viele Jahre dank einer familienfreundlichen Politik und einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung eine hohe Fertilitätsrate gehabt. Dazu kam seit Anfang 1960er Jahren eine starke Zuwanderung von 1 Million Franzosen aus Algerien. Zudem stieg die Migration aus den ehemaligen Kolonien und Südeuropa, die heute die Bevölkerungsentwicklung in Frankreich bestimmt.
So stieg die Zahl der Franzosen von 41,86 Millionen im Jahr 1950 auf 66,65 Millionen im Jahr 2025.
Viele Franzosen leben in städtischen Ballungsräumern, daher liegt die Urbanisierungsrate in Frankreich bei 83 Prozent. Ballungsräume wie Paris, Lille, Lyon und die Region zwischen Marseille und Nizza sind die größten Bevölkerungszentren. Im Gegensatz dazu ist das Zentrum Frankreichs deutlich dünner besiedelt und erlebt bereits seit Jahrhunderten eine signifikante Abwanderung in die städtischen Zentren.