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Buchtipp: Einfallende Dämmerung

Das neue Buch des Schweizer Buchpreisträgers Christian Haller: eine Erkundungsreise ins unbekannte Land des Alters.

Der Mikrobiologe Paul Bálint feiert mit ehemaligen Kollegen in Paris seinen 80. Geburtstag. Er wird geehrt und spürt zugleich, dass die Feier auch ein Abschied ist. Er befindet sich, so sein Freund Steinberg, an der Schwelle zwischen dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“ – einer Phase, in der nichts mehr selbstverständlich ist und sich die Vergänglichkeit in allen Dingen bemerkbar macht. Doch statt sich nur mit dem Verlust zu beschäftigen, will Bálint die neue Lebensphase erkunden wie ein unbekanntes Land: Was bedeutet das Alter für den Körper, die Erinnerung, das Gefühl für das Selbst und die Zeit, für das Verhältnis zu den Mitmenschen, den lebenden wie den toten? Je mehr er sich mit dem Alter beschäftigt, desto deutlicher zeigt sich ihm ein Leben voller neuer Möglichkeiten. Es bietet ihm zudem die große Freiheit, sich ohne Rücksicht auf Konventionen und wissenschaftliche Regeln einen eigenen Reim auf die heutige Welt und ihre Veränderung zu machen.

Details zum Buch
Der Autor

Christian Haller, 1943 in Brugg, Schweiz, geboren, studierte Biologie und gehörte der Leitung des Gottlieb Duttweiler-Instituts bei Zürich an. Er wurde u. a. mit dem Aargauer Literaturpreis, dem Schillerpreis und dem Kunstpreis des Kantons Aargau ausgezeichnet. Für seine Novelle »Sich lichtende Nebel« erhielt er 2023 den Schweizer Buchpreis. Christian Haller lebt in Laufenburg.

Bibliografie

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

ISBN: 978-3-630-87792-1

Seiten: 144

Preis: 22,00 Euro

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