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Buchtipp: Die Selbstsetzung des Menschen. DTalk Gernot Blümel

Das Buch des früheren Finanzministers der Republik Österreich „Die Selbstsetzung des Menschen“ gibt dem Leser eine wichtige philosophische und gesellschaftliche Orientierung für eine der größten Umwälzungen unserer Zeit: den Aufstieg der Künstlichen Intelligenz und die Rolle des Menschen.

Gernot Blümel zeigt in seinem Buch: Künstliche Intelligenz stellt nicht nur Arbeitsplätze infrage, sondern auch die philosophischen Fundamente unserer Demokratie, unseres Kunstbegriffs und unseres Selbstbilds.

Dabei vertritt er die These, dass die wahre Herausforderung der KI nicht in einer existenziellen Bedrohung, sondern in einer fundamentalen Kränkung unseres menschlichen Selbstverständnisses liegt. Indem die KI uns die bis dato exklusive Domäne der Vernunft streitig macht, zwingt sie uns, die Grundlagen unserer Gesellschaft – Demokratie, Menschenrechte und unsere eigene Würde – neu zu denken.

Das Buch führt den Leser durch historische Fortschrittsdebatten, philosophische Gedankenexperimente und aktuelle technologische Entwicklungen. Es mündet in dem provokanten, aber hoffnungsvollen Plädoyer für einen neuen, radikalen Humanismus.

Details zum Buch
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Der Autor

Gernot Blümel war österreichischer Finanzminister und zuvor Kanzleramts- sowie Kulturminister. Der studierte Philosoph ist Managing Director des Mare TechnoPark – eines internationalen Innovationszentrums für digitale Medizin und Künstliche Intelligenz in Venedig – und führt Philosophie und modernste Technologie zusammen.

Bibliografie

Verlag: Plassen

ISBN: 978-3-68932-098-0

Seiten: 170

Preis: 22,90 Euro

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