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Buchtipp: Das Gold in den Fugen

Poesie zum Hoffen. Von Leah Weigand.

Angesichts der aktuellen Weltlage könnte man verzweifeln: Klimawandel, eine zerrüttete politische Landschaft, auseinanderdriftende Menschen, verhärtete Fronten und Sprachlosigkeit, überall wo man hinsieht.

Aber da ist auch Hoffnung. Denn es gibt sie, die Situationen und Menschen, die das Leben lebenswert machen. Die kleinen Momente, die uns trotz allem Zuversicht geben und die Personen, die für das Gute einstehen.

Leah Weigand transportiert wortgewaltig und poetisch das Gefühl des Ringens mit dem eigenen Optimismus angesichts der wankenden Welt. Sie zeigt, dass sich das Gold manchmal in den Fugen versteckt. Und dennoch immer da ist, um von uns entdeckt zu werden.

„Für den Moment ist alles weniger schwer
Und darin darf ich kurz verweilen
Die Leichtigkeit schreibt wohl kein Buch
Doch sie schreibt ein paar Zeilen.“

Leah Weigand

Details zum Buch
Die Autorin

Leah Weigand, Jahrgang 1996, wuchs in einem mittelhessischen Dorf als Kind zweier Pflegekräfte auf. Schon früh interessierten sie zwei Dinge besonders: die Medizin und das Schreiben. Nach der Schule verbrachte sie für einen Freiwilligendienst ein Jahr in Uganda und machte anschließend die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Ihr Poetry-Slam-Video Ungepflegt, in dem es gleichzeitig um die Schönheiten und Missstände des Pflegeberufs geht, berührte Millionen von Menschen.
Heute studiert Leah Weigand Medizin und lebt in Marburg. Ihr erster Gedichtband „Ein wenig mehr Wir“ war ein SPIEGEL Bestseller.

Bibliografie

Verlag: Knaur HC

ISBN: 978-3-426-56805-7

Seiten: 160

Preis: 20,00 Euro

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