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Buchtipp: Attentat

Politisch hoch brisant und menschlich herausfordernd: Kommissar Oppenheimer muss zwischen Ex-Nazis und Israelis vermitteln.

Frühsommer 1952: Auf den westdeutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer wird ein Briefbomben-Attentat verübt, das zum Glück vereitelt werden kann. Hartnäckig hält sich das Gerücht, hinter dem Anschlag würden radikale Kräfte aus Israel stecken. Denn Adenauer steht kurz davor, ein Wiedergutmachungsabkommen mit Israels Ministerpräsident David Ben-Gurion zu unterzeichnen. Und das stößt in beiden Ländern auf Widerstand.

Weil es Hinweise gibt, dass Adenauers Leben nach wie vor in Gefahr ist, schickt Ben-Gurion israelische Agenten nach Deutschland – das Abkommen soll um jeden Preis geschützt werden. Doch die Zusammenarbeit zwischen Israelis und dem deutschen Geheimdienst gestaltet sich mehr als schwierig: Schließlich arbeiten etliche Ex-Nazis für die Organisation Gehlen.

Kann der Berliner Kommissar Oppenheimer als jüdischer Deutscher die Wogen glätten – und ein weiteres Attentat verhindern?

Der Autor

​Harald Gilbers, geboren 1969, stammt aus Moers am Niederrhein und lebt derzeit in Ostrhauderfehn. Er studierte Anglistik und Geschichte in Augsburg und München. Anschließend arbeitete er zunächst als Feuilleton-Redakteur beim Fernsehen, bevor er als freier Theaterregisseur tätig wurde. Sein Romandebüt »Germania«, der erste Fall für Kommissar Oppenheimer, erhielt 2014 den Friedrich-Glauser-Preis und wurde bislang in acht Sprachen übersetzt. In Japan schaffte es der Roman gleich auf zwei Jahres-Bestenlisten mit ausländischen Krimis. Die Fortsetzung, »Odins Söhne«, wurde 2016 in Frankreich mit dem Prix Historia als bester historischer Kriminalroman ausgezeichnet.

Bibliografie

  • Verlag: Knaur TB
  • Seiten: 416
  • ISBN: 978-3-426-53015-3
  • Preis: 13,99 Euro

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