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Buchtipp: Am helllichten Tag

Ungelöste Verbrechen, späte Schuld und eine junge Journalistin auf der Suche nach Antworten. Exzellent recherchiert und spannend bis zum Schluss: Ein historischer Cold Case kombiniert mit einem fiktiven Gegenwartsfall. Von Peter Probst.

Als die junge Journalistin Toni einen Anruf aus dem Krankenhaus erhält, macht sie sich sofort auf den Weg nach Pirmasens, ihrer Heimatstadt am Rand des Pfälzer Walds. Doch als sie dort eintrifft, ist es zu spät, ihr Vater ist bereits tot. Toni wird von Schuldgefühlen überwältigt, hat er doch in den Wochen zuvor mehrmals versucht, sie zu erreichen. Und sie hat seine Anrufe ignoriert.

Auf dem Schreibtisch ihres Elternhauses findet sie einen an sie adressierten Brief. Darin erzählt ihr Vater von Schuldgefühlen, die ihn seit seiner Kindheit belasten. Toni, die nach dem Abitur nicht schnell genug von zu Hause ausziehen konnte, muss sich eingestehen, ihren Vater kaum gekannt zu haben. Auf seiner Beerdigung stößt sie überraschend auf ein wichtiges Detail seiner Biografie: In den Sechzigerjahren wurde Pirmasens zum Schauplatz einer rätselhaften Entführungsserie – und er war mit einem der vermissten Kinder befreundet. Toni kommt ein furchtbarer Verdacht: Hatte ihr Vater etwas mit den Verbrechen zu tun?

Der Autor

Peter Probst, geboren 1957, schrieb Theaterstücke und Fernsehfilme, darunter zahlreiche Krimis. Außerdem verfasste er die Drehbücher für die Verfilmungen der Romane von Amelie Fried, mit der er seit 1990 verheiratet ist. Das Paar hat zwei Kinder.

Bibliografie

  • Verlag: Heyne
  • Seiten: 336
  • ISBN: 978-3-453-27564-5
  • Preis: 18,00 Euro

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