Advent ohne Druck: Was hilft gegen Stress in der Vorweihnachtszeit?
Unzählige Erledigungen, soziale Verpflichtungen und der hohe Anspruch, ein vermeintlich „perfektes Fest“ zu organisieren – für viele Menschen ist der Stresslevel in der Vorweihnachtszeit besonders hoch. Damit die Vorweihnachtszeit nicht zur Belastung wird, informiert die Stiftung Gesundheitswissen über Strategien zur Stressbewältigung und wo es Unterstützung gibt.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, mit Stress umzugehen und ihn gesund zu bewältigen. Beispielsweise:
Stress durch bessere Organisation lösen: Bei dieser Form der Stressbewältigung geht es darum, den Stress durch richtiges Management zu verkleinern oder auszuschalten. In der Adventszeit kann es z. B. hilfreich sein, frühzeitig in die Planung für das Weihnachtsfest zu gehen, Aufgaben an andere Familienmitglieder abzugeben oder die Prioritäten neu festzulegen.
Ansprüche senken und realistische Ziele setzen: Diese Stressbewältigungs-Taktik zielt darauf ab, zu erkennen, welche Gedanken die Ursachen für den Stress sind, diese zu hinterfragen und anschließend die eigenen hohen Ansprüche etwas herunterzuschrauben. Dazu zählt, anzuerkennen, dass man nicht perfekt ist und dass ein Weihnachtsfest auch dann wunderschön sein kann, wenn nicht alles hundertprozentig nach Plan läuft. Schwierigkeiten rund um die Weihnachtsfest-Organisation kann man zudem als Herausforderungen betrachten. Dabei kann es helfen, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und die Erwartungen nicht zu hochzulegen.
Erholungspausen einbauen: Manchmal ist es auch hilfreich, wenn man sich in all dem Trubel eine kleine Auszeit nimmt. Schon kurze Erholungsmomente durch Fernsehen, Sport oder den Austausch mit Freunden und Verwandten können kurzfristig beim Stressabbau helfen. Langfristig kann es hilfreich sein, einem Hobby nachzugehen, Freundschaften zu pflegen, regelmäßig Sport zu betreiben oder Entspannungsübungen zu lernen und durchzuführen.